Tim Berners-Lee stellte sogenannte Design Issues auf, die prinzipiell das Konzept von “Linked Open Data” beschreiben.
So sollen URIs zur Bezeichnung von Dingen verwendet werden, die sich mittels HTTP nachschlagen lassen.
Zudem sollen nützliche Informationen angeboten werden, sobald jemand die URI nachschlägt. Hierfür wurden die Standards RDF und SPARQL ausgewählt, welche jedoch erst später im Konzept von Linked Open Data eingeführt wurden.
Außerdem soll beim Nachschlagen der URI auf weitere URIs verwiesen werden, die dem Thema ähneln oder in sonstiger Weise nützlich sind.
Zusätzlich zu den Design Issues stellte Tim Berners Lee eine Art Bewertungssystem für Informationen im Web vor.
Das 2010 veröffentlichte System hat 5 aufeinander aufbauende Stufen und dient der Beurteilung von Daten.
In der ersten Stufe müssen Informationen einfach nur im Web verfügbar sein. Dies ist einfach zu veröffentlichen und gegebenenfalls für Menschen informativ.
In der zweiten Stufe müssen die Informationen zudem in einem maschinenlesbaren Format vorliegen. Das Format darf dabei proprietär sein. Dies ermöglicht eine eingeschränkte Weiterverarbeitung, wobei die Veröffentlichung und Erstellung weiterhin einfach bleibt. Kritisch ist allerdings die Abhängigkeit von proprietären Formaten.
In der dritten Stufe muss außerdem ein offenes Format Verwendung finden, sodass keine Abhängigkeit von bestimmten Anbietern mehr besteht.
In einer vierten Stufe soll von RDF und SPARQL Gebrauch gemacht werden. Was eine anspruchsvolle Erstellung mit sich zieht. Um die fünfte Stufe zu erreichen sollen zudem Verweise auf andere Referenzen in die Informationen eingearbeitet werden.
